Cystinurie

Diese Stoffwechselerkrankung unterliegt einem autosomal rezessiven Erbgang.

Den betroffenen Tieren fehlt ein Transportprotein, um bestimmte Eiweißbausteine,

welche Aminosäuren aus dem Harn in den Blutkreíslauf transportieren.

Es kommt zu einer vermehrten Ausscheidung von Cystin, Arginin, Lysin und Ornithin.

Im Gegensatz zu Cystin, sind Arginin, Lysin und Ornithin wasserlöslich und können ungehindert mit dem Harn

ausgeschieden werden.

Das verbleibende Cystin kristallisiert in den Harnwegen aus und es entstehen

Blasen- oder Nierensteine.

Beim Neufundländer findet man ein schwere Form der Erbkrankheit vor, da die Enstehung

der Cystinsteine schon ab einem Alter von 4-6 Monaten zu beobachten ist.

Ursache dafür ist eine Mutation des SCL3A1-Gens.

Ohne medizinische Behandlung kommt es bei den erkrankten Tieren

zur Verlegung der Harnableitenden Wege.

Folgedessen sind Blasenrupturen, Nierenstauung,Niereninsuffiziens mit anschließenden Tod.

 

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